Erfahrungsbericht: Brote probiert

Übermittelt von User: Turandot

Ich habe für meine Nachbarin zwei verschiedene Käsebrote und ein Wurstbrot (ohne Etikett konnte ich nicht raten, um welchen Belag es sich handelt – Überraschungsbrot *gg*) über Nacht im Kühlschrank aufgetaut und im Laufe des Vormittags herausgenommen, um sie Zimmertemperatur annehmen zu lassen. – Das klappte gut, wirkte nicht nass oder irgenwie verkehrt; ich denke, dass die Brote so sein sollen.
Leider hat meine Nachbarin nur von den beiden Käsebroten eine kleine Ecke probiert und sich dann geweigert, die restlichen zu versuchen. Sie fand die Konsistenz zu schleimig und sehr unappetitlich. Zum Geschmack konnte sie nichts sagen, weil sie die Brote eklig fand.
Ich habe dann selbst von dem Schwarzbrot probiert und kann diese Verweigerung nachvollziehen, ich würde das auch nicht essen mögen. Allerdings war ich erstaunt darüber, dass das dunkle Brot tatsächlich intensiv nach Schwarzbrot schmeckte. Wäre es weniger klitschig gewesen, hätte ich es vielleicht doch essen können.
Meine Nachbarin hat aufgrund von Zahnproblemen im Moment Beschwerden, feste Nahrung zu essen. Aber sie hat keine Schluckbeschwerden, von daher sind „normale“ Pürees, z.B. Kartoffel- oder Gemüsepürees und Suppen mit nicht zu großen Stückchen für sie gut essbar. Ich könnte mir vorstellen, dass jemand mit ernsteren Essproblemen nicht so abgeneigt sein wird, die überglatte Konsistenz hinzunehmen.
Es war schade, denn gerade Brot ist derzeit schwierig für meine Nachbarin zu essen und sie hatte sich darauf gefreut, mal wieder ein Stück Brot zu sich nehmen zu können.

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