Erfahrungsbericht: Die Erste Woche mit den Esspüree Gerichten

Übermittelt von User: swto

So, nun ist bereits die erste Woche mit Esspürree Gerichten vorbei und insgesamt kann ich sagen, dass ich positiv überrascht bin, ich war anfangs etwas skeptisch, dies war aber unbegründet. Ich teste die Produkte zusammen mit meiner Mutter, die seit einer Operation Schluckbeschwerden hat und bei herkömmlichen Essen, dass zu trocken oder zu fest ist, immer extreme Probleme hat diese hinunter zu bekommen.
Die Gerichte sind sehr gut verpackt und gekühlt bei uns angekommen, als wir die Schachteln öffneten, war aber schon das erste Problem da, offene Tüten, lose Gerichte und Klebeetiketten, die überall klebten nur nicht da, wo sie sollten. Also mussten wir zuerst einmal, die einzelnen Gerichte, Beilagen, Brote wieder sortieren und die passenden Etiketten finden, das ging aber recht einfach und war schnell erledigt. Mit einer neuen Gefriertüte und richtigem Verschluss, Etikett versehen, waren sie aufgrund der kompakten Größe einfach zu verstauen. Die Aufbewahrungsverpackung, der Verschluss und die Beschriftung sollten deshalb auf jeden Fall verbessert werden, den wer hat schon die Zeit, jedes mal nach dem Kaufen, zuerst zu puzzeln und hygienisch ist es bestimmt auch nicht, wenn die Gerichte außerhalb der Tüte ankommen. Die Aufbewahrung ist einfach und platzsparend, da reicht selbst ein kleines Gefrierfach und man könnte die verschiedenen Gerichte mit Beilagen gleich zu Anfang für die einzelnen Tage zusammenstellen und zusammen in eine Tüte packen.
Auch finde ich gut, dass man die Gerichte einzeln entnehmen kann und man nicht an die jeweiligen Beilagen gebunden ist, so kann man sie problemlos und einfach selber nach eigenem Geschmack immer wieder neu kombinieren oder auch die Menge nach Laune und Hunger entscheiden.
Die Zubereitung ist recht einfach sobald man herausgefunden hat, wie langes es beim eigenen Gerät dauert, dadurch musste wir beim ersten Gericht am Mittwoch, noch mit der Zeit herum experimentieren und auch die Wassermenge war ein wenig zu viel, bei uns reichten 1-2 Teelöffel. Aber danach klappte es jeden Tag. Außerdem braucht man nicht sehr viel Geschirr es reicht ein Mikrowellenteller und ein passender Deckel, man muss nichts aufwendig zubereiten, nachwürzen oder zusätzliche Zutaten kaufen, da ja alles bereits fertig ist. Trotzdem kann man aber auch noch nach Geschmack Soße oder anderen Beilagen dazu reichen.


Schwieriger war es da schon beim Brot, egal ob über Nacht auf einem Teller im Kühlschrank oder auf dem Tisch bei Zimmertemperatur, sobald es aufgetaut war, war es nass und matschig. Der Belag ist dabei nicht das Problem, der hatte die richtige Konsistenz.
Ich konnte bis heute bereist fünf Hauptgerichte mit meiner Mutter testen und wir können insgesamt sagen, dass alle Gerichte und Beilagen lecker schmecken, immer geschmackvoll gewürzt sind und man sofort am Geschmack erkennt, was man eigentlich für ein Gericht vor sich hat. Der Geruch ist unterschiedlich intensiv und könnte bei manchen Gerichten ruhig etwas ausgeprägter sein. Sie sehen optisch von der Farbe und der Form her sehr ansprechend aus und auch die Größe ist ideal. Auch nach dem erwärmen in der Mikrowelle, wenn man die richtige Zeit und Wassermenge herausgefunden hat, bleiben sie schön in Form, ohne zu verlaufen, matschig, bröselig oder zu fest zu werden. Die Konsistenz ist ideal, es ist angenehm weich und feucht genug, um es problemlos schlucken zu können, ohne das man viel dazu trinken muss. Selbst Personen mit Kaubeschwerden dürften keinerlei Probleme bekommen, da man eigentlich ohne sehr viel kauen zu müssen auskommt.
Meine Mutter ist bis jetzt auf jeden Fall begeistert, das sie sich endlich auf das Essen freuen kann, ohne Angst davor zu haben, das wieder etwas im Halse stecken bleibt oder sie das Essen mit viel trinken nachspülen muss. Ich denke das wenn man die Vielfalt der Gerichte und Beilagaen später noch weiter Ausbaut und auch im vegetarischen Bereich noch weitere Gerichte anbieten würde, für Personen die kein Fleisch mögen oder eben Vegetarier sind, wären diese Gerichte sicherlich eine echte Alternative um Personen mit Schluck- und Kaubeschwerden das Leben wieder lebenswerter und einfacher zu machen.
Bei den Broten waren wir aber weniger begeistert, erstens sind sie wie bereits oben erwähnt zu feucht und matschig, der Belag hingegen genau richtig von der Konsistenz. Und zweitens schmecken sie uns überhaupt nicht, vor allem die Schwarzbrote sind sehr säuerlich, die Feinbrote sind geschmacklich etwas besser aber trotzdem nicht gut und dass im Zusammenhang mit der matschigen Konsistenz, ist im Mund einfach nur unangenehm. Optisch sehen sie von der Farbe her gut aus, aber das sie durch das matschige aus der Form fallen, ist weniger ansprechend. Der Käsebelag schmeckt sehr gut, wobei uns der Emmentaler farblich zu gelb war, was richtig künstlich wirkt, der Camembert war farblich in Ordnung. Die Streichmettwurst schmeckte fast nach gar nichts, war aber farblich in Ordnung. Die anderen Wurstsorten haben wir noch nicht probiert. Nur frage ich mich wie man die Brote ohne Belag mit Brotaufstrich oder Butter bestreichen soll? Alles in allem sollten die Brote unserer Meinung nach noch mal geschmacklich und von der Festigkeit dringend nachgebessert werden.

Dieser Beitrag wurde unter Erfahrungsberichte, Projektblog abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar